Mareike

Veränderung ist kein Weg von A nach B.

22.40 Uhr – Intensivstation

Aufwachen aus einer 10-stündigen Operation.

Ich bin 31 Jahre alt. Mein Körper ist ein einziger Schmerz. Ich kann nicht richtig Luft holen, meine Wirbelsäule fühlt sich an wie eine riesige klaffende Wunde.

Ich bin überrascht, was ich aushalten kann.

Ich kann meine Füße bewegen. – Glück gehabt.

„Ab jetzt mache ich nichts mehr, was ich nicht wirklich will.“


Heute bin ich 41.

Es wäre schön, wenn ich dir erzählen könnte, dass ich mich von diesem Moment an daran gehalten hätte. Dass diese eine einschneidende Erfahrung und eine ziemlich klare Erkenntnis gereicht hätten, um mein Leben von da an konsequent danach auszurichten.

So war es nicht.

Denn selbst die klarste Erkenntnis nimmt uns nicht die Angst vor dem, was passiert, wenn wir wirklich nach ihr handeln.

Sie nimmt uns nicht die Konsequenzen unserer Entscheidungen ab.
Nicht die Zweifel.
Nicht die Verantwortung.
Und auch nicht die alten Muster, Loyalitäten und vertrauten Strategien, die uns lange Sicherheit gegeben haben – und deshalb nicht einfach verschwinden.

Ich glaube heute, dass Erkenntnisse etwas in Bewegung bringen können. Aber ob sich dadurch wirklich etwas verändert, zeigt sich in dem, was danach kommt.

Wenn es nicht mehr 22.40 Uhr auf der Intensivstation ist.
Sondern Dienstagmorgen.

Wenn die Konsequenzen plötzlich real sind.
Wenn andere Menschen betroffen sind.
Wenn wir etwas verlieren könnten.
Wenn die Angst mit am Tisch sitzt.

Diese Erkenntnis ist jetzt zehn Jahre alt.

Was danach kam, war kein Weg von A nach B. Es war ein Anfangen – und die Bereitschaft, nicht wieder aufzuhören.

Immer wieder hinzuschauen.
Auch auf die Widerstände.
Zu bemerken, wo ich mir aus dem Weg gehe.
Entscheidungen zu treffen – und mit dem zu sein, was sie auslösen.
Neue Erfahrungen zu machen.
Den Kurs zu korrigieren, wenn ich merke, dass etwas doch nicht stimmig ist.
Manches erst viel später zu verstehen.

Die Erkenntnis von damals ist nicht weniger wahr.
Heute weiß ich nur sehr viel mehr darüber, was es bedeutet, sie tatsächlich zu leben.

Vielleicht stehst du gerade an einem ähnlichen Punkt.

Du hast längst etwas über dich verstanden. Vielleicht sogar sehr klar. Und trotzdem ist da noch etwas zwischen dem, was du weißt, und dem, was du tatsächlich lebst.

Ich kenne diesen Raum aus meinem eigenen Leben. Und ich kenne ihn als Coach.

Als jemand an deiner Seite, der mit dir hinschaut: auf das, was sich zeigt, auf Widerstände, Zusammenhänge und das, was vielleicht eine neue Erfahrung braucht. Ohne die Erwartung, dass du möglichst schnell irgendwo ankommen musst.
Denn manchmal braucht es nicht noch eine Erkenntnis. Sondern einen Raum, in dem das, was du längst über dich weißt, auch gefühlt, erfahren und im eigenen Leben erprobt werden kann.

Das ist „Kein Drama. Nur Wandel.“ – meine dreimonatige 1:1 Begleitung.

Wenn du wissen möchtest, ob sie gerade zu dir und deinem Thema passt, lass uns sprechen. In einem kostenfreien und unverbindlichen Clarifying Call finden wir das gemeinsam heraus.

 >>>>> Hier findest du alle Informationen zu „Kein Drama. Nur Wandel.“

Ich freue mich auf dich!

Herzlichst
Mareike  


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