Ich beschäftige mich in meiner Arbeit viel mit dem, was wir über uns längst wissen – und mit dem, was sich dadurch trotzdem noch nicht verändert.
Dabei lande ich bei diesem Gedanken:
Du kannst genau verstehen, was in dir passiert – und dir gleichzeitig aus dem Weg gehen.
Erkenntnis ist wichtig. Aber sie ist eben nicht das Ende der Geschichte.
Verstehen ist nicht automatisch Verbindung.
Wir können sehr gut darin werden, uns selbst zu erklären.
Warum uns etwas triggert.
Woher bestimmte Ängste kommen.
Warum wir immer wieder an ähnlichen Stellen hängen bleiben.
Welche alten Erfahrungen da gerade mitmischen.
Und ja – das alles zu verstehen, ist wichtig.
Nur ist Verstehen nicht automatisch Verbindung.
Wir können etwas bis ins Detail erklären – und dabei gleichzeitig ziemlich weit weg von uns selbst bleiben. Wir erkennen. Wir analysieren. Wir sortieren ein.
Zu wissen, warum mich etwas verletzt, ist nicht dasselbe wie die Verletzung wirklich zu fühlen.
Zu verstehen, warum mir eine Entscheidung Angst macht, ist noch kein Würdigen der Angst.
Und mein Muster verstanden zu haben, bedeutet noch lange nicht, dass ich mir in diesen Momenten wirklich begegne.
Vielleicht geht es irgendwann also gar nicht mehr darum, noch mehr über uns herauszufinden. Sondern mit dem zu sein, was längst da ist.
Ohne es sofort einzuordnen.
Ohne es loswerden zu wollen.
Und ohne gleich etwas damit machen zu müssen.
Manchmal ist da einfach etwas.
Und vielleicht beginnt genau dort der interessantere Teil:
Nicht mehr nur zu wissen, was mit dir passiert.
Sondern dir in dem, was da ist, wirklich zu begegnen.
Und dann?
Auch wenn wir uns wirklich begegnen und etwas über uns erkennen, beeindruckt diese Erkenntnis allein unsere Muster erstaunlich wenig.
Wir erkennen etwas über uns und denken kurz:
„Alles klar! JETZT hab ich’s.“
Und drei Tage später sitzen wir in einer völlig anderen Situation und reagieren exakt so, wie wir es seit Jahren tun.
Nicht, weil die Erkenntnis nichts gebracht hat.
Sondern weil Verstehen allein noch keine Integration ist.
Verstehen kann innerhalb von Sekunden passieren.
Integration braucht Erleben, Fühlen, neue Erfahrungen. Und manchmal die Bereitschaft, anders zu handeln – auch wenn sich das Alte erstmal vertrauter oder sicherer anfühlt.
Den Moment bemerken.
Nicht sofort der alten Reaktion folgen.
Die Lücke dazwischen aushalten.
Manchmal klappt das.
Manchmal merkst du es erst hinterher.
Und manchmal denkst du mittendrin:
„Ah, interessant. Da ist es wieder.“
Auch das gehört dazu.
Wandel muss nicht spektakulär aussehen, um stattzufinden.
Interessant wird’s dann, wenn du merkst:
„Okay. Und was mache ich jetzt damit?“
An diesem Punkt setzt meine Art zu begleiten an.
Nicht, weil ich weiß, was für dich richtig ist oder wo dein Weg hinführen sollte.
Sondern weil ich gut darin bin, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mit dir dorthin zu gehen, wo Verstehen allein nicht weiterführt.
Ich kann gut spüren, was in deinem Prozess gerade dienlich sein könnte. Was Raum braucht. Wo ein Perspektivwechsel etwas in Bewegung bringen kann. Wo eine Frage weiterführt – und wo es gerade keine weitere Antwort braucht.
Ich gebe nicht vor, wohin die Bewegung gehen soll. Aber ich kann einen Raum schaffen und halten, in dem sie entstehen kann.
Einen Raum, in dem du dir mit dem begegnen kannst, was da ist. Fühlen, würdigen, hinterfragen, neue Erfahrungen machen – und daraus deine eigenen nächsten Schritte entwickeln.
Nicht nach irgendeiner Vorstellung davon, wo oder wie du am Ende „ankommen“ solltest.
Sondern in deinem Tempo. Auf deine Weise. Mit dem was dich bewegt.
Das ist „Kein Drama. Nur Wandel.“ – meine dreimonatige 1:1 Begleitung.
Vielleicht stehst du gerade genau an so einem Punkt. Dann lass uns sprechen.
In deinem kostenfreien und unverbindlichen Clarifying Call finden wir heraus, ob es zwischen uns und für dein Thema passt.
>>>>> Hier findest du alle Informationen zu „Kein Drama. Nur Wandel.“
Ich freue mich auf dich!
Herzlichst
Mareike






